Leben mit dem Hund: Regeln und Rituale

Viele Hunde sind austistisch verlanlagt, gleichbleibende Strukturen und Abläufe geben ihnen Halt und Sicherheit. The Pell-Mell-Pack hat in Sachen Regeln und Rituale im Zusammenleben mit Hund vorgelegt und wir möchten darauf antworten. Silke schildert ihre hauseigenen Rituale.
Silke Schippmann, 21.04.2017
Lesezeit: 5 Minuten

The Pell-Mell-Pack beschreibt in ihrem Beitrag: Regeln und Rituale im Zusammenleben mit Hund ihren Tagesablauf und unterstreicht die Wichtigkeit von Ritualen für unsere Lieblinge.

Hm ja, … je länger ich drüber nachdenke… Rituale gibt einige. Die wichtigsten: Es wird in der Tür gewartet, bis ich die Näpfe freigebe. Unsere Englische Bulldogge Rubeus frisst langsamer und erst wenn er seinen Napf freigibt, tauschen die beiden.

Vorher darf die Bullydame Rézi bei ihm nicht ran, da passe ich auf und neine die Maus notfalls weg. Hat ’ne Weile gedauert, aber inzwischen läuft das Füttern sehr zivilisiert ab.

Bei uns gibt es zweimal täglich verlässlich Essen. Einen Fastentag oder so möchte ich meinen Tierschutzhunden nicht zumuten. Allerdings unterscheiden sich die Zeiten und auch, wer zuerst kriegt: Mensch oder Hund!

Aktuell versuchen wir konsequent und meist erfolgreich, abends gemeinsam zu viert eine richtig schöne Runde zu drehen, und jetzt wo es hell ist, suchen wir auch nach idyllischen Zielen in der Nähe. Mal die Elbmarschen oder den Elbstrand, dann wieder Wald und/oder die Steilküste, einen der zahlreichen Seen oder Heidelandschaften wie die Nüssauer Heide. Das kostet uns nicht mehr als 8 Minuten und Rubeus freut sich sehr, wenn wir wenigstens kurz Autofahren! Er liebt das!

Der Süden Schleswig-Holsteins (angrenzend an Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg) ist wirklich malerisch und bietet viel! Wozu wohnt man im Kreis Herzogtum Lauenburg, wenn man nicht diese irre schöne Gegend für den Gassigang nutzt!

Spätabends vor dem Schlafengehen geht es noch mal raus, das ist dann aber nur die „Gartenrunde“.  Dann gibt es Leckerchen in der Küche. Immer. Immer immer! Danach bringen wir die beiden zum schlafen auf „ihr“ Sofa. Jeder wird mit seiner eigenen Babydecke aus Biobaumwolle (eines in rosa mit weißen Sternchen und eines in hellblau, darauf bin ich besonders stolz, die sind sooo flauschig!) zugedeckt und kriegt von uns Gute-Nacht-Küsschen. Im Bett schlafen dürfen sie, wenn wir verreisen bzw. im Urlaub sind – denn dann haben wir keine steile Treppe und das Wasserbett zuhause ist eh etwas anstrengend mit 2 Hunden. Wir genießen das alle vier sehr, auch wenn die beiden laut schnarchen!

Am Samstag wird immer getrailt (wenn es irgend geht). Das ist so richtig Me-time für unsere Bulldoggen, nichts macht ihnen (außer ausgiebiges Schmusen) mehr Spaß! Überhaupt: an den Wochenenden versuchen wir bevorzugt, längere Ausflüge in die Natur zu unternehmen, an denen wir gemeinsam Spaß haben. Regeln gibt es natürlich eine Menge mehr. Das gehört für mich mehr in den Bereich der Hundeerziehung.“

Wie handhabst Du das, welche Rituale pflegst Du mit Deinem Hund? Welche Regeln sind Dir besonders wichtig?

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